Lösungsfeld 01 · Resiliente Energieversorgung
Resiliente Energieversorgung beginnt mit den richtigen Anforderungen.
Wenn das öffentliche Netz ausfällt, braucht Ihr Standort einen klar definierten Versorgungsumfang. Think Voltaic entwickelt Not- und Ersatzstromkonzepte für gewerbliche Anwendungen. Wir klären, welche Verbraucher versorgt werden sollen, wie viel Leistung sie benötigen und welche Unterbrechung sie tolerieren.

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Die Verbraucher bestimmen das Konzept
Kommunikation, Beleuchtung, Gebäudetechnik, Kühlung oder betriebliche Prozesse stellen unterschiedliche Anforderungen. Gemeinsam legen wir fest, welche Stromkreise Priorität haben und welche Lasten im Ausfallfall abgeschaltet werden können. Daraus entstehen die Grundlagen für Speicher, Umschaltung und Versorgung.
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Leistung und Dauer getrennt betrachten
Die notwendige Leistung entscheidet, welche Verbraucher gleichzeitig betrieben werden können. Die verfügbare Energie und der tatsächliche Verbrauch bestimmen die mögliche Überbrückungsdauer. Ladezustand, Reservestrategie und die verfügbare Erzeugung werden in der Auslegung berücksichtigt.
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Ein System für den Ausfallfall
Photovoltaik und Speicher werden nur dann Teil einer Ersatzstromversorgung, wenn die gesamte Architektur dafür geeignet ist. Wir prüfen Netztrennung, Umschaltung, Verteilung und Steuerung gemeinsam. Soll später ein Aggregat ergänzt werden, werden dessen Schnittstellen und Betriebsbedingungen im Konzept berücksichtigt.
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Autarkie passend zum Betrieb entwickeln
Eigene Stromerzeugung und Speicher können den Netzbezug reduzieren. Ein hoher Eigenversorgungsanteil bedeutet jedoch nicht, dass ein Standort jederzeit ohne Netz betrieben werden kann. Wir unterscheiden die Optimierung im normalen Netzbetrieb vom gezielt ausgelegten Inselbetrieb.
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Versorgungsumfang nachvollziehbar prüfen
Das Konzept hält fest, welche Verbraucher versorgt werden, welche Betriebsbedingungen gelten und wie die Funktion geprüft werden soll. Ob das gesamte Gebäude versorgt werden kann und welche Umschaltunterbrechung zulässig ist, wird projektspezifisch geprüft. Verbraucher ohne Unterbrechungstoleranz benötigen eine gesondert ausgelegte Lösung.
Resilienz im Mittelpunkt
Definierte Verbraucher bleiben versorgt.
Das System trennt sich vom Netz und schaltet auf die Ersatzstromversorgung um. Die zulässige Unterbrechung gehört zu den Planungsgrundlagen. Speicher und Erzeugung versorgen die vereinbarten Stromkreise. Leistung, Überbrückungsdauer und Reserve ergeben sich aus den Daten Ihres Standorts.
Fragen zur resilienten Energieversorgung
Liefert eine Photovoltaikanlage bei Stromausfall weiter Strom?
Eine übliche netzgekoppelte Anlage schaltet bei Netzausfall ab. Für die weitere Versorgung ist eine dafür ausgelegte Systemlösung erforderlich. Dazu gehören je nach Konzept geeignete Wechselrichter, Speicher, Netztrennung und Umschaltung.
Ist jeder Batteriespeicher für Ersatzstrom geeignet?
Nein. Speicher, Wechselrichter, Verteilung und Steuerung müssen gemeinsam für den vorgesehenen Betrieb geeignet sein. Auch die Auswahl der Verbraucher und die verfügbare Leistung sind entscheidend.
Kann das gesamte Gebäude versorgt werden?
Das hängt von der elektrischen Anlage, dem Leistungsbedarf und der geplanten Überbrückungsdauer ab. Häufig ist es sinnvoll, zuerst die wichtigen Verbraucher festzulegen. Wir prüfen den gewünschten Versorgungsumfang vor der Auswahl der Technik.
Ist Ersatzstrom automatisch unterbrechungsfrei?
Nein. Die Umschaltung kann eine Unterbrechung verursachen. Für Verbraucher, die keine Unterbrechung tolerieren, muss eine entsprechend geeignete Lösung geprüft werden, etwa eine abgestimmte USV. Die zulässige Unterbrechung gehört zu den Planungsgrundlagen.
Wie lange reicht der Speicher?
Das hängt von der nutzbaren Energie, dem Ladezustand und den versorgten Lasten ab. Auch Nachladung aus geeigneter Erzeugung und die Betriebsstrategie beeinflussen die Dauer. Eine belastbare Aussage braucht die Daten Ihres Standorts.
Kann eine bestehende Anlage nachgerüstet werden?
Wir prüfen die vorhandenen Komponenten, das Mess- und Verteilungskonzept und die gewünschte Funktion. Daraus ergibt sich, welche Teile weiter genutzt werden können und welche Anpassungen erforderlich sind.
Wie viel Autarkie ist wirtschaftlich sinnvoll?
Dafür betrachten wir Erzeugung und Verbrauch im Zeitverlauf. Die passende Lösung richtet sich nach Ihren Zielen und dem Aufwand für zusätzliche Erzeugung, Speicher und Reserve. Ein maximaler Eigenversorgungsanteil ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Auslegung.
Was soll Ihre Energieversorgung leisten?
Sprechen Sie mit uns über Ihren Standort, Ihren Verbrauch und Ihre Projektziele. Wir klären gemeinsam, welche Informationen für die erste Prüfung benötigt werden und welche Schritte Ihr Vorhaben voranbringen.